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Anzeigen gebührenpflichtig machen Teil 2

hinzugefügt von Rolf Tjardes (Webmaster) [Kontakt]
am 10.09.03 05:38

[Anmerkung Moderator]

Fortsetzung des (Freestyle-)Threads:

MfG Rolf Tjardes (Moderator)

Website: http://www.verkehrsportal.de


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Goiler Thread

angehängt von Biggles [Email: Keine]
am 09.09.03 19:20

Nur leider komme ich zu spaet fuer die ganzen Schmutzwoerter :-( schade ...

Zum Thema: Prinzipiell hat unser aller Rektalathlet recht. Es wird zu viel angezeigt, prozessiert usw. und das nicht nur im Bereich Strassenverkehr. Das liegt aber meines Erachtens nach nicht an den Fehlern die die Menschen hin und wieder begehen, sondern viel mehr an der Gesellschaft. Irgendwie muss sich jeder profilieren um etwas darzustellen und einen "besonderen" Wert zu haben. Einige schaffen das eben nicht durch ihre "normale" Arbeit und dann sucht man sich eben ein Hobby. Die einen machen Sport und erbringen dort Leistungen, die fuer andere unvorstellbar sind, die anderen werden Kampftrinker, wieder andere werden selbst ernannte Ordnungshueter oder auch Tiefflieger und einige eben auch Rektalathleten, so wie unserer hier.

Ich wuerde mich auch eher als Schnellfahrer bezeichnen (hab ich ja schon des oefteren hier Kund getan), allerdings habe ich ausser 2 Blitzerfotos mit geringfuegig hoeherer als erlaubter Geschwindigkeit keinerlei Anzeigen oder aehnliches an meiner Backe heften. Fahre ich etwa noch zu langsam?? Offensichtlich ...

Ich halte allerdings 200 oder mehr auf einer Landstrasse mindestens fuer Selbstmord. Gut, das kann jeder fuer sich selbst entscheiden, allerdings mache ich mir Sorgen, dass es mich dabei erwischen koennte. Also mache ich solchen Extrem-Schnellfahrern (um hier nicht das Wort "Raser" reinzubringen) lieber schleunigst platz und hoffe, dass ich weit weg bin, wenn sich diese verschaetzten. Ebenso auf Autobahnen, wer meint, noch tiefer fliegen zu muessen als ich, bitte schoen, an mir soll's nicht liegen. Auffer Bahn wuerde ich gelegentlich auch noch schneller fahren wollen, als mein Wagen hergibt, aber nicht auffer Landstrasse. Klar passieren da schon mal 120 oder auch 'n bissl mehr, aber 200 hab' ich auf 'ner Landstrasse nur einmal draufgehabt und werde das wohl auch nie wieder tun, weil ich's fuer unverantwortlich halte ...

Das alles hat aus meiner Sicht wenig mit fahrerischen Koennen oder Unvermoegen, geschweige denn mit guter oder schlechter Technik zu tun, sondern nur mit Verantwortungsbewusstsein und das spreche ich Einigen hier ganz klar ab.

Die Renten- oder Organspenderproblematik mit Verkehrstoten in Verbindung zu bringen halte ich fuer dumm, arrogant und ethisch voellig daneben. Ich habe zwar nur den kleinen Mopped-Schein (A1 oder wie der jetzt heisst) und keinen Organspenderausweis, aber ersteres nur aus Pech und finanziellen Belangen heraus und letzteres aus Bedenken an der Rechtschaffenheit und den Machenschaften diverser Aerzte. Aber das ist eine ander Diskussion ...

Um's zusammenzufassen: Ganz klar hat unser Rektalathlet mit seiner Forderung nach mehr finanzieller Beteiligung von "Straftaten"-Anzeigenden recht, einfach weil dann dieser ganze Neid und Missgunst Scheiss ein wenig eingedaemmt wurde. Aber nicht zur Eliminierung von Ordnung, Sicherheit und dem Leben Unbeteiligter, weil wir haben zwar keine wirkliche Demokratie, aber eine Anarchie will ich gleich garnicht ...

Biggles


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Wo bleiben die Fakten?

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 09.09.03 19:54

Hier wird behauptet, es gäbe zu viele unnötige Anzeigen.
Arschnagler gibt jedoch zu, daß er nötigt. Folglich sind diese Anzeigen berechtigt und er kann sie nur mit Hilfe eine Anwalts abwenden.

Welche Anzeigen sind denn überhaupt unnötig?

Wahrscheinlich meint Arschnagler, die Anzeigen gegen ihn sind unnötig, weil er keinen Bock drauf hat. Berechtigt sind sie allemal.

Außerdem ist die Ursache für eine Anzeige ja wohl meist bei dem Angezeigten (hier dichtes Auffahren) zu suchen.

Wenn die Leute sich also vorschriftskonform verhielten, gäbe es gar keine Gründe Anzeigen aufzugeben.
Kleine Ordnungswidrigkeiten werden - mal abgesehen von cheffes Negativbeispiel im Camthread - ja wohl so gut wie nie angezeigt - mal abgesehen von gerne in den Medien breitgetretenen Nachbarschaftsstreitereien.


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back to the roots

angehängt von cheffe [Email: Keine]
am 09.09.03 21:33

Nachdem ja wieder ein paar diskussionswürdige Beiträge eingegangen sind und unser werter Rosettensprenger das Zumüllen eingestellt hat, zurück zum Thema:

Warum bin ich der Meinung, daß bei Privatanzeigen die Kosten nach dem Verursacherprinzip auferlegt werden sollen:

Man muß einfach für seine Fehlentscheidungen geradestehen - auch und vielleicht gerade finanziell. Wer kommt denn für die Geltungssucht und Wichtigtuerei dieser selbsternannten Ordnungshüter auf?? Bis jetzt der Steuerzahler, also wir alle zusammen. Ich habe einfach keine Lust, diesen Schwachsinn mitzufinanzieren. Ich habe vor kurzem bei einem befreundeten Versicherungsmakler mal wegen einer Voll-Rechtsschutzversicherung nachgefragt (keine Angst, ich will nicht zum Wichtigtuer werden, sondern nur mich vor dergleichen - wenigstens finanziell - schützen), das billigste Angebot war um die 300€ Jahresbeitrag. Nun frag mal einer, warum das so teuer ist?!?

Mein Lösungsvorschlag:

Die Rechtsschutzversicherung tritt nur im Verteidigungsfall ein (d.h. man wird angezeigt und muß sich zur Wehr setzen). Ist man selbst der Anzeiger, bekommt man im Erfolgsfall die Kosten erstattet, ansonsten bleibt man darauf sitzen und muß sämtliche weiteren Kosten anderer Parteien übernehmen.

Weiterhin müßte für Anwälte ein erfolgsabhängiges Honorarsystem eingeführt werden. Manche Anwälte raten ja auch bei aussichtslosen Fällen zur Klage, um Geld in ihre Kassen zu spülen.

Dies würde zu einer deutlichen Reduzierung der vor Gericht ausgetragenen Lappalienstreitereien führen. Unser Rechtssystem könnte effektiver strukturiert werden und sich den wesentlichen Aufgaben widmen.

Win weiterer Vorschlag wäre die Einrichtung unabhängiger Schiedsstellen, die es ja bei zivilrechtlichen Angelegenheiten (Handwerkerrechnungen, Mietangelegenheiten etc.) bereits gibt. Sitzen beide Parteien erst mal an einem Tisch, könnte sicherlich oft eine simple Entschuldigung zur Einigung und somit Lösung beitragen.

>[Zitat:] "Wahrscheinlich meint Arschnagler, die Anzeigen gegen ihn sind unnötig, weil er keinen Bock drauf hat. Berechtigt sind sie allemal"

Sollte eine Anzeige gegen ihn berechtigt sein, wird sie ja vor Gericht Bestand haben und zu einer Verurteilung des Angezeigten führen. Dann muß auch über die Kostenfrage keinerlei Diskussion entstehen.

Abgesehen davon halte ich eine Anzeige wegen z.B. einer schlichten Nötigung durch zu dichtes Auffahren für unnötig. Der Nutzen steht in keiner Relation zum Aufwand.

PS: @Rolf Tjardes

Wieso bist Du so gnadenlos durch AN's Beiträge gegangen wie der Elefant durch den Porzellanladen?
Ich fand es jedenfalls ganz amüsant, wie offen er seine Unterbelichtung zur Schau gestellt hat :-)


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen!!

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 09.09.03 21:55

Ich hab keine Lust, diese ganze gequirlte Schei... zu lesen. Die Kostentragungspflicht der StPO ist schon so geregelt, daß derjenige, der grundlos jemanden anzeigt, die Kosten des Verfahrens auferlegt bekommen KANN. Betonung auf KANN = Ermessen der StA oder des Gerichtes. Bei unserem Poponagler (Ist schon irgendwie eklig die Vorstellung !) ist aber wohl davon auszugehen, daß er jedenfalls Anlaß zur Anzeige gegeben hat, so daß Derartiges bei ihm ohnehin nicht in Betracht käme.


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen!!

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 09.09.03 23:22

>[Zitat:] "Sollte eine Anzeige gegen ihn berechtigt sein, wird sie ja vor Gericht Bestand haben und zu einer Verurteilung des Angezeigten führen. Dann muß auch über die Kostenfrage keinerlei Diskussion entstehen."

So einfach ist es nicht.
Nehmen wir mal folgenden Fall:
A fährt auf der linken Spur der BAB mit Tempo 150 und kann nicht rechts rüber fahren, weil dort LKW sind.
Von hinten kommt B, fährt 5m dicht auf und betätigt die Lichthupe.

A weiß, daß eine Nötigung vorlag, B weiß es auch.

Kommt es zur Anzeige, wäre dieser Sachverhalt vor Gericht zu beweisen, was nicht ohne weiteres möglich sein dürfte.

Das heißt die Anzeige war berechtigt, hatte jedoch keine Aussicht auf Erfolg mangels Beweisen.
Die wenigsten Leute wissen, welche Beweise für eine Verurteilung nötig sind.
Selbst hier im Forum gibt es bisher keine klare Antwort auf diese Frage.

Ansonsten fehlen für diese Diskussion immernoch Fakten.
Welche Anzeigen betrachtest Du denn genau als unnötig?

>[Zitat:] "Dies würde zu einer deutlichen Reduzierung der vor Gericht ausgetragenen Lappalienstreitereien führen. Unser Rechtssystem könnte effektiver strukturiert werden und sich den wesentlichen Aufgaben widmen.
"

Fallen die sogenannten Lapalienstreitereien wirklich ins Gewicht?
Was sind Lapalienstreitereien?


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen!!

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 09.09.03 23:25

>[Zitat:] "...eine Anzeige wegen z.B. einer schlichten Nötigung durch zu dichtes Auffahren für unnötig"

Aha, na dann streichen wir doch den Tatbestand der Nötigung einfach aus dem Gesetz!
Ist ja nicht so schlimm, wenn man Menschenleben gefährdet!


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen!!

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 09.09.03 23:40

--> cheffe 09.09.03 13:20
Für den hinterher Fahrenden sollte zu allererst klar sein, dass er selbst es nicht ist, der die Verkehrslage "im Vorfeld" genau beurteilen kann. Hier die Entscheidung des Vorausfahrenden zu respektieren, bezeichnet man nicht mit Toleranz, sondern mit Verstand.

>[Zitat:] "Wie willst Du das bitte beurteilen?
Du kannst mir glauben, daß ich den entsprechenden Verstand besitze, sonst wäre es wohl kaum möglich gewesen, in knapp 20 Jahren 700000 unfallfreie Fahrkilometer zusammenzubekommen.
Oder darf ich das so auffassen, daß ein @HeLi hier entscheidet: 'Ich fahre 60' -> Alle anderen müssen auch 60 fahren, sonst haben sie keinen Verstand? :-((
Ich glaube an das Gute im Menschen, also hoffe ich mal Du bist nicht derart borniert."

Aha. Hier liegt offensichtlich ein Mißverständnis vor. Wollen wir mal versuchen, das zu beseitigen:
Erstens: Ich zweifle durchaus nicht an Deinem Verstand. Deine Akklamation hinsichtlich meiner Einschätzung des Rektalisten bestätigen mir dies zudem. Danke!
700 Tkm unfallfrei ist eine respektable Leistung. Mein Kompliment.
Zweitens: Wer hat eigentlich die These ins Rollen gebracht von den 60 km/h auf der Landstraße und den erlaubten und möglichen 100? Ich sprach in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht von einer derartigen Konkretion.
Sollten außer Dir noch andere dies so verstanden haben, als wolle ich mit 60 über eine Landstraße tuckeln, bei der ohne Gefahr auch 100 möglich wären, wird mir manche Aufregung klarer. Nur: Das habe ich nie behauptet, schaut ruhig mal nach bzw. zurück!
Es ging mir darum: Es gibt Situationen, die ein langsameres Fahren erforderlich machen, als die nach Verkehrszeichen oder anderen Regeln erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Diese Situationen werden nicht zuerst von einem hinerher Fahrenden erkannt, sondern in aller Regel zuerst von demjenigen, der sie auch zuerst erkennen kann: das ist nun mal der voraus Fahrende.
Ist das hiermit geklärt?

--> Grobi 09.09.03 14:14

>[Zitat:] "Offensichtlich beginnt der geistige Verfall schon mit 42... "

Ich teile zwar nicht immer Deine Meinungen in sachlicher Hinsicht, aber diese hier auch nicht. Deine Anspielung ist offensichtlich. Zu Deiner Beruhigung kann ich Dir bestätigen, dass ich nicht beabsichtige, mit Hut zu fahren. Höchstens mit Helm (auf dem Fahrrad) ;-)
Im übrigen wünsche ich Dir schon, dass Du ein langes Leben haben sollst. Nur sind gewisse Zweifel an der Erfüllung schon berechtigt, wenn Du selbst daran sägst. Da nützt es Dir auch nichts, wenn Du Dich über Leute ärgerst, die es eigentlich gar nicht so übel mit Dir meinen, wie Du das möglicherweise interpretierst.

--> Jens 09.09.03 14:30 und später

>[Zitat:] "Für eine breite Masse ist es sicher notwendig, alle Regeln einzuhalten, weil sich diese Personen nicht wirklich mit dem aktuellen Geschehen auf der Strasse beschäftigen."

Trugschluss!
Die Regeln gibt es - so sehe ich das jedenfalls für mich, natürlich nicht allgemeinverbindlich - die Regeln gibt es, damit das Zusammenleben aller besser funktioniert, reibungsloser, gefahrloser, sicherer. Immer dann, wenn sich jemand nicht daran hält, warum auch immer, wird es eben nicht mehr so gut funktionieren: Der Egoismus breitet sich aus oder es wird gefährlicher, unsicher oder auch bloß nicht mehr so flüssig. Wem ist damit gedient? Niemandem. Und deshalb gibt es Regeln. Ohne diese hätten wir Anarchie. Alles schon da gewesen, hat nichts gebracht, sonst hätte sich das durchgesetzt. Hat es aber nicht. Warum wohl? Derzeit erleben wir so eine Art Versuch, dass manche Leute meinen, sie könnten es besser, weil sie sich nicht an die Regeln halten. Nun ja, was dabei heraus kommt, wird dann nicht nur vor Gericht verhandelt, sondern eben auch im Krankenhaus oder auf dem Friedhof. Wer das nicht einsehen will, dem empfehle ich einmal einen nur halbstündigen Besuch auf einer Unfallstation. Meinetwegen könnt Ihr das wieder Oberlehrer nennen oder sonst wie.

>[Zitat:] "Wenn ich mit dem Moped auf der Landstrasse unterwegs bin und es warmgefahren hab fällt ständig die 200 km/h-Marke und 250 km/h sind öfters drin!"

Hier glaube ich, hast Du ein bisschen übertrieben!
Wisst Ihr, ich fahre gern auch bei einer v von 100 km/h etwas weiter nach rechts mit einem Pkw, wenn hinter mir ein motorisieres Zweirad unterwegs ist, das ich vorbei lassen kann. Also nur schelten ist auch nicht gerade das Gelbe. Aber ein Moped mit dieser Geschwindigkeit wird keine große Fahrleistung (gemessen in Betriebsstunden oder Entfernung) erreichen können ;-)

>[Zitat:] "Ja, eine gewisse Gefährtung anderer nehme ich in kauf, genau wie Träumer eine gewisse Gefährtung meiner Person in kauf nehmen"

Worin sollte diese bestehen? Müssen wir tatsächlich über die qualitativen Unterschiede diskutieren oder sind die etwa noch nicht klar? Physik!
Das ist doch der springende Punkt: Der Kitzel, Gefährdungen in Kauf zu nehmen - leider sind das nicht nur Gefährdungen der eigenen Person. Werden bewusst andere in Gefahr gebracht, ist das m.E. schon kriminell. Tut mir leid, so sehe ich das. Das Leben ist schön, aber ist auch so schon gefährlich genug. Bewusste Inkaufnahme vermeidbarer Gefährdungen im Straßenverkehr sind ja wohl nicht im Interesse der Gemeinschaft von Menschen.

Auf Postings von ArNa antworte ich nicht mehr, wie bereits früher erwähnt. Hier bin ich "Webbie" Rolf dankbar um sein Bemühen, unser Forum sauber zu halten.

Gruß HeLi


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@Biggles, @Hans Wurst, @ALL

angehängt von Arschnagler [Email: Keine]
am 10.09.03 09:39

@ALL
Also erst mal bin ich begeistert, welche Kreativität mein Nickname bei euch auslöst: Rektalathlet, Poponagler, Analhobler ... es ist wirklich erstaunlich. Gefällt euch den Arschnagler so schlecht?
Ich fand den Namen einfach lustig, auslöser dafür waren natürlich die Frauen und Ihre Vorlieben. Aber irgendwie scheint sich jeder durch diesen Namen provoziert zu fühlen.
Aber ich steh dazu, das Leben ist zu kurz um keinen Spass zu haben, auch wenn viele hier wohl eher der Meinung sind, das geilste auf der Welt sind Regeln und die Erziehung derjenigen die sich nicht 100% daran halten.

@Biggles (Gab es da nicht mal ein Computerspiel auf dem C64?) Du sprichst mir wirklich aus der Seele, wundert mich dass "Sie" Dich nicht gleich zerrissen haben mit Deiner "bösen" Einstellung - muss wohl doch am Namen liegen und was manche damit assoziieren. ;-)

@Hans Wurst
Zitat: "Wenn die Leute sich also vorschriftskonform verhielten, gäbe es gar keine Gründe Anzeigen aufzugeben. "

Ich reg mich doch nicht über Leute auf die "berechtigt Anzeigen" - natürlich gibt es Delikte die angezeigt werden sollten - es ging mir um die Leute dei meinen jeden Quark anzeigen zu müssen.
Bsp. Autobahn, man kommt mit 180 auf der linken Spur, links trödelt jmd. mit 100 rum, die rechte Spur ist frei, der Trödler träumt vor sich hin und man muss wg. so jmd. runterbremst und gibt vielleicht aus diesem Grund mal kurz Lichthupe oder fährt kurz dicht auf - Es gibt Leute die einen dann - TROTZ EIGENEM FEHLVERHALTEN - dann anzeigen und natürlich die Geschichte völlig anders darstellen als sie war!
Und wenn man dann mit Hilfe eines guten Anwalts (den man leider brauch in unserem "Rechtssystem") diese Ungerechtigkeit zu seinen Gunsten einscheiden kann, dann wäre es doch nur fair wenn die Person für die Kosten des Steuerzahlers aufkommen muss!


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@HeLi

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 10.09.03 10:07

Mir wurde die bewusste Inkaufnahme einer Gefährtung anderer unterstellt, natürlich hab ich keinerlei Interesse dieses zu tun. Ich sagte, dass ich es in kauf nehme, wie andere auch meine Gefährtung in kauf nehmen.....bezieht sich auf die grundsätzliche Gefahr im Strassenverkehr!

Einige gehen wohl davon aus, dass ich keine Freude mehr an meinem Leben habe, da ich so Motorrad fahre.......versucht doch bitte nicht wie ein vorlauter Psychologiestudent im 1.Semester das Leben anderer, aufgrund von ein paar Zeilen beurteilen zu wolen!

@Lebensdauer von meinem Moped:
Ich muss Euch/Dich da leider enttäuschen!
10 km > Warmfahrphase, danach vornehmlich Drehzahlorgie

Ergebnis:
Kawasaki GPZ 600R = >100.000 km, danach voll funktionstüchtig verkauft
Kawasaki GPZ 900R = z.Zt. >60.000 km voll funktionstüchtig
Beide Mopeds hatten noch nie einen Motorschaden!

Ihr seht also, dass die artgerechte Haltung der Mopeds nichts ausmacht, wenn der Motor warm ist.
[gehörte nicht wirklich zum Thema, aber ich dachte ein paar technische Details lockern die Situation hier auf ;-) ]


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@Hans Wurst

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 10.09.03 10:37

Manchmal erscheint es mir, dass Du der Flut der Worte nicht gewachsen bist.
Wenn Dich jemand berechtigt anzeigt sollen ja auch keine Kosten entstehen, das hat ja sogar Dein Freund Arschnagler gesagt!

Hier wird nur über Fälle gesprochen, in denen keine Verurteilung erfolgt! Du scheinst mir in diesem Fall auch der Fraktion, dieser Menschen anzugehören, die alles und jede Verfehlung anzeigen will!

Ich bin begeistert über die Fähigkeit Grundzüge der bösen Welt zu erkennen...
"Wenn A mit 150....." bla bla bla...sei mir nicht böse aber wenn Du was nicht beweisen kannst, dann kannst Du es nicht anzeigen....oder Du sollst zahlen!

Sorry, is aber meine Meinung!


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen Teil 2

angehängt von Hans Wurst [Email: Keine]
am 10.09.03 11:39

Hier Jens, Du bist ja scheinbar der Oberschlaumeier vom Dienst!

Woher soll ich denn wissen, ob ich mit der Anzeige durchkomme, oder nicht?

Das hängt in erster Linie vom Richter ab.
Wie ich bereits oben feststellte: >[Zitat:] "Die wenigsten Leute wissen, welche Beweise für eine Verurteilung nötig sind.
Selbst hier im Forum gibt es bisher keine klare Antwort auf diese Frage. "


Natürlich sollte man keine Anzeige aufgeben, bei der absehbar ist, daß die Erfolgschancen gering sind.

Um bei unserem Beispiel mit "A" und "B" zu bleiben:
Wenn A nun B anzeigt, obwohl er keine Zeugen und keine Täterbeschreibung hat, ist dies gewiss sinnlos.
Wenn allerdings Zeugen vorhanden sind und A vielleicht sogar ein Video vorlegen kann, dürften die Chancen weitaus besser stehen - aber selbst diese Klage kann abgewiesen werden.


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@Hans Wurst

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 10.09.03 11:48

Scheint mir auch so, dass ich der Oberschlaumeier bin, keine Beweise, also Schnauze halten, war nicht auf Dich bezogen, da mich Deine Komentare schon belustigen.
Es ist nunmal so, dass man seine Aussagen, nicht nur im Strassenverkehr belegen können muss, sonst ist es nur Schall und Rauch.
Deine Digi-Cam-Exzesse dürftest Du bei mir sicherlich nicht mit ruhigem Gewissen ausleben, das würde ein ordentliche Agressionspotential freisetzen (Recht am eigenen Bild, Spanner,....).
Ich möcht Dich in dem Zusammenhang nur auf einige Posings bei Deiner Digi-Cam-Diskussion hinweisen, bei der sogar helveticus komisch wurde und Dir gesagt hat, dass er Dich dann wahrscheinlich "verwurschdln" würde!


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen Teil 2

angehängt von cheffe [Email: Keine]
am 10.09.03 13:09

@Helveticus

>[Zitat:] "Die Kostentragungspflicht der StPO ist schon so geregelt, daß derjenige, der grundlos jemanden anzeigt, die Kosten des Verfahrens auferlegt bekommen KANN. Betonung auf KANN = Ermessen der StA oder des Gerichtes."

Danke für die Info. Habe ich mal wieder was dazugelernt.
Was noch interessant wäre zu erfahren, ist wo im allgemeinen die Grenze von 'grundlos' gezogen wird. Ein paar Praxisbeispiele würden sehr hilfreich sein.

@HeLi

>[Zitat:] "Es gibt Situationen, die ein langsameres Fahren erforderlich machen, als die nach Verkehrszeichen oder anderen Regeln erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Diese Situationen werden nicht zuerst von einem hinerher Fahrenden erkannt, sondern in aller Regel zuerst von demjenigen, der sie auch zuerst erkennen kann: das ist nun mal der voraus Fahrende. "

In vielen Fällen korrekt. Wenn vor mir einer aus zunächst unerfindlichen Gründen langsam macht, trete ich auch nicht blind das rechte Pedal durch, sondern mache mich erst mal über die Umstände schlau. Wenn ich dann allerdings zu der Entscheidung gelange, schneller fahren zu wollen und können, setze ich das gefahrlos für alle Beteiligten um -> Überholvorgang.

Das von mir angeführte Beispiel orientierte sich an mehrfach in der Praxis aufgetretenen Situationen. Oder ist es Dir noch nie passiert, daß vor Dir einer langsam dahintuckert, obwohl weit und breit kein Anlaß dazu besteht?

>[Zitat:] "Ist das hiermit geklärt?"
Ich gehe davon aus. :-)

@Hans Wurst

>[Zitat:] "Kommt es zur Anzeige, wäre dieser Sachverhalt vor Gericht zu beweisen, was nicht ohne weiteres möglich sein dürfte.

Das heißt die Anzeige war berechtigt, hatte jedoch keine Aussicht auf Erfolg mangels Beweisen. "


Warum treffen sich zwei Parteien vor Gericht?
Einfach weil sie einen Sachverhalt unterschiedlich beurteilen und daher Fachleute benötigt werden, hier eine Entscheidung zu fällen. Der Anzeigende ist halt nun mal sinnvollerweise in der Pflicht, Beweise oder zumindest stichfeste Indizien für seine Behauptungen zu liefern. Kann er das nicht, ist die Anzeige sinnlos und auch nicht berechtigt.

>[Zitat:] "Was sind Lapalienstreitereien?"

Meiner persönlichen Meinung nach eben derartige von Dir angesprochene folgenlosen Vorfälle, wie zu dichtes Auffahren etc.

>[Zitat:] "Natürlich sollte man keine Anzeige aufgeben, bei der absehbar ist, daß die Erfolgschancen gering sind."

Ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Kommen wir mal zurück zu der Sache, die eigentlich abseits aller Gesetze und Verordnungen unser Handeln bestimmen sollte:
Der gesunde Menschenverstand
Der sagt mir einfach, daß man nicht wegen jeder folgenlosen Kleinigkeit nach Sühne (=Justiz) schreien sollte. Sieht das jemand anders, ist dies sein gutes Recht, nur soll er dann bitte dafür - finanziell - geradestehen.

@Arschnagler

Freut mich zu sehen, daß Du zu einer sachlichen Diskussion durchaus in der Lage bist. So wird ein Schuh draus und wir können uns konstruktiv auseinandersetzen. :-)

Obwohl zum betreffenden Thema eine Auseinandersetzung zwischen uns beiden nicht stattfinden muß, denn
>[Zitat:] "Ich reg mich doch nicht über Leute auf die "berechtigt Anzeigen" - natürlich gibt es Delikte die angezeigt werden sollten - es ging mir um die Leute dei meinen jeden Quark anzeigen zu müssen.
Bsp. Autobahn, man kommt mit 180 auf der linken Spur, links trödelt jmd. mit 100 rum, die rechte Spur ist frei, der Trödler träumt vor sich hin und man muss wg. so jmd. runterbremst und gibt vielleicht aus diesem Grund mal kurz Lichthupe oder fährt kurz dicht auf - Es gibt Leute die einen dann - TROTZ EIGENEM FEHLVERHALTEN - dann anzeigen und natürlich die Geschichte völlig anders darstellen als sie war!
Und wenn man dann mit Hilfe eines guten Anwalts (den man leider brauch in unserem "Rechtssystem") diese Ungerechtigkeit zu seinen Gunsten einscheiden kann, dann wäre es doch nur fair wenn die Person für die Kosten des Steuerzahlers aufkommen muss! "

entspricht genau meinen Ansichten.

>[Zitat:] "welche Kreativität mein Nickname bei euch auslöst:"

Ein solcher Nick provoziert halt einfach ein wenig. Noch dazu wenn Du Deine Beiträge mit solchen Thesen bzgl. Frauen 'garnierst'. Aber die Provokation war ja auch in gewisser Weise von Dir beabsichtigt, oder? ;-)))

Wenn ich hier den Oberlehrer spielen würde, würde mir mein Nick wohl auch irgendwann unter die Nase gerieben werden....


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@Cheffe

angehängt von Arschnagler [Email: Keine]
am 10.09.03 13:16

Provokation: Verdammt Du hast mich durchschaut ;-)

Aber Du bist immerhin der erste der das gemerkt hat ;-)

Weiterhin viel Freude hier, vielleicht überdenke ich meinen Nick noch mal ;-)


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Verschleiss

angehängt von HeLi [Email: Keine]
am 11.09.03 00:07

--> Jens

>[Zitat:] "Wenn ich mit dem Moped auf der Landstrasse unterwegs bin und es warmgefahren hab fällt ständig die 200 km/h-Marke und 250 km/h sind öfters drin!"

>[Zitat:] "@Lebensdauer von meinem Moped:
Ich muss Euch/Dich da leider enttäuschen!
10 km > Warmfahrphase, danach vornehmlich Drehzahlorgie
Ergebnis: (...) Beide Mopeds hatten noch nie einen Motorschaden!
Ihr seht also, dass die artgerechte Haltung der Mopeds nichts ausmacht, wenn der Motor warm ist.
[gehörte nicht wirklich zum Thema, aber ich dachte ein paar technische Details lockern die Situation hier auf ;-) ]"

Gut, es gibt Leute, denen macht es einfach Spaß. ("Drehzahlorgie")
Dann sag' aber auch: "Es macht mir Spaß!"
Deine Ausführungen über technische Details in Ehren - und Deine 100 Tkm ebenfalls. Nur: warum hast Du das Teil denn dann verkauft?
Kann es nicht sein, dass doch etwas dran ist an der Gegebenheit, dass hohe Drehzahl zu erhöhtem Verschleiss führt?
Jeder, der sich in technischen Zusammenhängen wirklich auskennt, wird Dir das bestätigen.

Zweifel an Deinen Aussagen kommen mir z.B. auch, wenn ich "250 km/h auf der Landstraße" lese. Im Ernst: Das werden Dir nicht viele hier wirklich abnehmen! Und es ist auch nicht nötig: Weder dass Du das tatsächlich tust (250 auf der L), noch dass Du solches behauptest.

Gruß HeLi


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen Teil 2

angehängt von helveticus [Email: Keine]
am 11.09.03 00:58

Ich hab noch keinen Fall erlebt, in dem dem Anzeigenden die Kosten auferlegt worden sind, obwohl es rechtlich ginge. Das mag einerseits daran liegen, daß der Betroffene gegen die Entscheidung Beschwerde einlegen kann, so daß der Staatsanwalt oder der Amtsrichter Begründungsarbeit hat und andererseits auch daran, daß es relativ einfach und möglich ist, einfach der Staatskasse die Kosten aufzuerlegen. Es ist ja nicht das Geld des Staatsanwaltes oder des Amtsrichters. Und darüber könnte man sehr vielschichtig diskutieren.


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@HeLi

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 11.09.03 11:00

Musst mir ja auch nicht glauben! Is mir ehrlich gesagt auch nicht wichtig...100.000 km sprechen bei einer alten 600er eh für sich!


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@Jens

angehängt von Saubermann [Email: Keine]
am 11.09.03 11:05

Also ich glaub Du bist einfach nur ein kleiner Prolet der mit seinem Fahrrad ab 20 km/h Angst bekommt - bist Du überhaupt schon mal auf einem Motorrad gesessen?
Oder war das vielleicht ein Bobbycar mit 100.000 mm auf dem "Buckel?


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Zu: Anzeigen gebührenpflichtig machen Teil 2

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 11.09.03 11:08

@Putzteufel: das is gut, es war ein Bobbycar! Endlich hat es einer durchschaut....


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@Bobby-Jens

angehängt von Saubermann [Email: Keine]
am 11.09.03 11:12

...nur eines macht mich stutzig - wie hast Du mit dem Bobbycar 250 erreicht?

;-) Nichts für ungut, aber wenn wir uns mal auf der Landstrasse treffen sollten darfst Du mir das ja dann mal zeigen ;-)

Aber nicht weinen wenn ich Dich dann abledern "muss" ;-)


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@Ablederer

angehängt von Jens [Email: Keine]
am 11.09.03 11:15

...das wird lustig, wenn Du mich abgeledert hast muss ich Dich dann anzeigen, kann ja nicht verlieren?
Dann sind wir ja beim eigentlichen Thema: Muss ich dann bezahlen, ist das dann richtig?
Hier sind grad alle dem Geschwindigkeitswahn verfallen ;-)

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