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LKW-Kontrolle Geschw.-beschränkung

hinzugefügt von Peter Decker [Kontakt]
am 21.07.01 11:45

Hallo Forum-Experten! Folgendes Problem: 23:00,3spurige A99, geringer Verkehr, plötzlich LKW-Kontrolle auf Parkplatz neben AB. Habe auf mittlerer Spur keinerlei Schilder bemerkt, befahre ständig diesen AB-Abschnitt. Direkt in Höhe Parkplatzausfahrt: Rotblitz.. Festgestellt 156km/h(161-5),erlaubt 80. Fahrverbot zwingend? Na, dann Servus (60 Tkm p.A.)


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Fahrverbot bei "grobe Pflichtverletzung"

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 21.07.01 16:25

Hallo Peter :-)

Tja, was soll ich Dir sagen. Mit dem Bußgeldrechner dürftest Du das vermeintliche "Ergebnis" sicherlich schon berechnet haben. Bei einem derartig hohen Geschwindigkeitsverstoß (hier +76 km/h) ist die Verhängung eines Fahrverbotes, auch wenn er einmalig erfolgte, mehr als wahrscheinlich, jedenfalls wenn der Bußgeldbescheid rechtskräftig wird. Auch erstmaliges Zuschnellfahren kann bei sehr erheblicher Überschreitung zu Fahrverbot führen (vgl. OLG Karlsruhe DAR 90 148, OLG Köln NZV 91 203).

Sofern überhaupt noch Möglichkeiten bestehen, dagegen anzugehen, dürfte wohl nur noch die Einschaltung eines Rechtsanwaltes sinnvoll sein. Es wäre zu überprüfen, ob die Beschilderung und die Messung vorschriftsmäßig erfolgte. Die Aussichten bei solchen Nachforschungen dürften jedoch sehr gering sein. Zudem dürfte die Beschränkung auf 80 km/h stufenweise herabgesetzt worden sein (was ebenfalls zu prüfen wäre).

Website: http://www.fahrschule-knittel.de


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Zu: LKW-Kontrolle Geschw.-beschränkung

angehängt von RA Goetz Grunert (info@strafzettel.de)
am 22.07.01 09:52

Servus! Auch bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitugen kann man (theoretisch) um ein Fahrverbot herumkommen. Davon geht selbst der Bundesgerichtshof aus. Es könnte zum Beispiel ein "Augenblickversagen" vorgelegen haben mit der Folge, dass kein grober oder beharrlicher Pflichtverstoß vorlag.

In der Praxis sind die Gerichte nur schwer dazu zu bewegen, von einem Fahrverbot abzusehen. Der entsprechende Vortrag muß auf jeden Fall gut aufbereitet sein und rechtliche Erwägungen berücksichtigen.

Website: www.strafzettel.de


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Zu: LKW-Kontrolle Geschw.-beschränkung

angehängt von Markus (Markus@toonic.de)
am 23.07.01 08:40

Meiner Meinung nach ist die beste Argumentation gegen ein Fahrverbot, dass andere dafür mehr leiden müssen als Du selbst.

Will heißen, Du bist nicht unbedingt auf den Führerschein angewiesen, dafür aber Deine Patienten etc.

Dir ist es egal, ob Du mit dem Auto 40 Minuten oder mit dem ÖPNV 120 Minuten dazu brauchst.

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