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Prob mit Rotlichtblitzer (Anhörung)

hinzugefügt von Armi [Email: Keine]
am 03.10.01 01:28

Hallo, ich bin mit dem Auto meines Vaters an einer Rechtsabbieger-Ampel geblitzt worden. Ich kannte den Blitzer zwar, aber es war noch absolut "hellgelb". Da ich schon ewig im Stadtverkehrstau stand, bin ich da noch kurz rüber (bin schon knapper rüber bei Blitzer). Da die Ampel aber bei einer scharfen Rechtskurve ist, die nicht eingesehen werden kann (Gebüsche, falls jmd. aus Stgt. kommt -> Ampel von ZOB zum HBF) ist, konnte ich nicht sehen, dass ein Rückstau ist. Ich musste also kurz nach der Überquerung (kann sein auch ein kl. bisschen vorher) abbremsen und kurz halten. Der Blitzer blitzte dann und mein Vater bekam Anhörung zwecks Verstoß nach § 34 (also "nur" 100,- DM + 1 Punkt). Ohne den Rückstau wäre ich nciht geblitzt worden, da bin ich mir sicher. Es galt jetzt folgende Taktik zu wählen: Entweder mich als Fahrer angeben und Sachlage schildern, oder erstmal das Beweisfoto anfordern und zu sagen, er weiss nicht wer gefahren ist. Wir entschieden uns fürs letztere. Nach 2 Wochen kam aber kein Beweisfoto, sondern die gleiche Anhörung an mich gerichtet, obwohl mein Name nie erwähnt wurde. Wie kommen die auf mich? Wie verhalte ich mich jetzt am besten?


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Evt. Abgleich Foto mit Einwohnermeldeamt

angehängt von Rolf Tjardes (Webmaster) (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 03.10.01 13:47

Hallo Armi :-)

>Wie kommen die auf mich?

Tja, darüber kann man nur mutmaßen. Denkbar wäre, daß die Bußgeldstelle daraufhin das ihnen vorliegende Foto mit hinterlegten Fotos des örtlichen Einwohnermeldeamtes verglichen hat. Das dürfte recht einfach sein. Tatsache ist, daß die Verfolgungsverjährungsfrist nunmehr gegen Dich unterbrochen wurde und mit dem AB von neuem beginnt (3 Monate).

>Wie verhalte ich mich jetzt am besten?

Rechtsberatungen dürfen wir hier nicht betreiben - diese Frage solltest Du an Deinen Anwalt richten. Grundsätzlich dürfte aber von Bedeutung sein, ob es sich in Deinem Fall um einen fundierten Tatvorwurf handelt. Voraussetzung dafür ist, daß die Bußgeldstelle im Besitz eines beweiskräftiges Meßfotos ist. Prinzip: Kein geeignetes Foto = keine eindeutige Fahreridentifizierung. Auch sehr wichtig zum jetzigen Zeitpunkt: Keine Einlassungen zur Sache abgegeben!! Für den Betroffenen im Bußgeldverfahren besteht dazu keine Verpflichtung. Ich kann Dir nur raten, einen Rechtsanwalt mit der Angelegenheit zu betrauen. Dieser sollte einen Blick in die Ermittlungsakten werfen und insbesondere das Foto "beurteilen". Einlassungen zur Sache danach erst nach Rücksprache mit Anwalt abgeben.

Website: http://www.fahrschule-knittel.de

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