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Medikamentenrausch/Führerschein weg

hinzugefügt von Andrea [Kontakt]
am 22.10.01 13:17

Hallo, ich habe im Juli aufgrund zu vieler Psychopharmaka einen Unfall gehabt. Ich habe von dem Unfall und auch schon vorher wirklich GAR NICHTS bekommen, "der" Punkt war überschritten. Das andere Auto hatte lediglich einen Kratzer (Schaden: DM 350,-, daher entfällt Unfallflucht)). Ich bin daraufhin anscheinend weiter gefahren, allerdings haben mich Passanten ca. 150 m weiter zum Stoppen gebracht. Der Führerschein wurde direkt abgenommen und ich ins Krankenhaus gebracht (Verdacht aud Suizidversuch). Es wurde anscheinend versäumt einen Bluttest auf Medikamente zu machen; die Werte sind alle völlig im Rahmen, kein Alkohol o.ä. Der Polizei habe ich wohl gesagt welche Medikamente ich genommen habe, allerdings habe ich die Mengen viel zu hoch angegeben. Die Medikamente habe ich mittlerweile komplett abgesetzt. Frage: was erwartet mich ?! Ich habe seit 10 Jahren den Führerschein u. bin NIE auffällig geworden ( 0 Punkte). Mein Anwalt war seit Juli nicht in der Lage, der Staatsanwaltschaft zu antworten...hat aber vor irgendwas Richtung Medikamentenunverträglichkeit zu unternehmen. Er spricht von 6 Monaten Fahrverbot circa.... Hat jemand eine bessere Idee bzw. weiß jemand, was jetzt noch auf mich zukommt? (ich habe das Gefühl, daß mein ANwalt nicht wirklich Ahnung davon hat...und überlege zu wechseln) VIELEN DANK IM VORAUS!!!!! Betzy


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Zu: Medikamentenrausch/Führerschein weg

angehängt von D. Perenda (Email-Adresse unbekannt)
am 22.10.01 14:15

Hi,

zunächst bleibt abzuwarten, was in strafrechtlicher Hinsicht passiert. Gab es einen Gerichtbeschluß über die vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis ?

Wie dem auch sei, so ist folgendes Szenario möglich:

Wird die Fahrerlaubnis in der Hauptverhandlung entzogen, stellt man 3 Monate vor Ablauf einer möglichen Sperrfrist beim Verkehrsamt einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis. Diese wird dann entweder zunächst ein chemisch-toxikologisches (wg. der Medikamente) oder gleich ein verkehrsmedizinisch neurologisch-psychiatrisches Gutachten fordern.

Wird die Fahrerlaubnis nicht entzogen, so macht die Staatsanwaltschaft dennoch dem Verkehrsamt Meldung. Dann hättest Du zwar die Fahrerlaubnis noch, die Verwaltungsbehörde würde aber Deine Eignung überprüfen, um sie Dir ggf doch noch zu entziehen. Die Eignung würde mit den o.a. Begutachtungen überprüft werden.

Gruß


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Zu: Medikamentenrausch/Führerschein weg

angehängt von Andrea (Email-Adresse unbekannt)
am 26.10.01 12:30

vielen Dank für die Antwort . Was ist denn normalerweise für eine Strafe zu erwarten? Dabei interessiert mich die Geldsftrafe eher zweitrangig... Die Konzentration der Medikamente ist ja aufgrund des verschlafenen Bluttests ist ja nicht nachweisbar, auch wenn die Ausfallerscheinungen eindeutig waren! Es könnte ja wirklich eine Unverträglichkeit gewesen sein... Gibt es denn vielleicht "Erbarmen" weil "Ersttäter" ?!?!


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Zu: Medikamentenrausch/Führerschein weg

angehängt von Andrea (Email-Adresse unbekannt)
am 26.10.01 12:31

vielen Dank für die Antwort . Was ist denn normalerweise für eine Strafe zu erwarten? Dabei interessiert mich die Geldsftrafe eher zweitrangig... Die Konzentration der Medikamente ist ja aufgrund des verschlafenen Bluttests ist ja nicht nachweisbar, auch wenn die Ausfallerscheinungen eindeutig waren! Es könnte ja wirklich eine Unverträglichkeit gewesen sein... Gibt es denn vielleicht "Erbarmen" weil "Ersttäter" ?!?!

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