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Überführung Neufahrzeuge

hinzugefügt von paul [Email: Keine]
am 25.10.01 17:21

Hallo Mit Interesse las ich soeben den Beitrag "zulässige" vom 20.06.01. Mein Problem ist ähnlich! Ich überführte ein neuen Lkw / Fgst, Typ DC917 mit einem Leergewicht von 03880Kg. In den rosa Fzg-Schein trug ich dieses Gewicht ein, wie ich das seit über zwei Jahren nun schon mache! An dem Anlieferort -Hafen Kiel- bekomme ich von einem BGS Beamten bei stehendem Fzg eine Anzeige, weil ich Sonntags gefahren sei. Er ignorierte die Gewichtseintragung in dem amtlichen Überfürungsschein, für ihn galt das Blechschild in der Beifahrertüre auf dem ein zulässiges Gesamtgewicht von 09800Kg vermerkt ist. Man bedenke aber, dass das Fzg noch nicht einmal TÜV abgenommen ist. Nun soll ich 116DM zahlen, und einen Punkt bekommen!


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Zu: Überführung Neufahrzeuge

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 25.10.01 20:44

Ich denke, dass Du schlechte Karten hast.

Für Überführungsfahrten gibt es das vereinfachte Zulassungsverfahren nach § 28 StVZO. Allerdings sind die darin vorgegebenen Spielregeln auch einzuhalten. Die roten Kennzeichen sind zu verwenden und das damit in Verbindung stehende besondere Fahrzeugscheinheft nach Muster 3 ist korrekt zu führen (vgl. § 28 Abs. 3 StVZO). Außerdem sind fortlaufende Aufzeichnungen über jede Fahrt zu führen.

Das o.a. Muster 3 verlangt auf Seite 2 unter Ziffer 6 die Eintragung des zulässigen Gesamtgewichts. Das tatsächliche Gewicht ist in diesem Zusammenhang irrelevant. Dadurch, dass Du etwas 2 Jahre lang verkehrt gemacht hast, wird es nicht irgendwann einmal richtig. Bist wahrscheinlich bis jetzt nicht oder nicht richtig kontrolliert worden;-).

Aber auch das in § 30 StVO normierte Sonntagsfahrverbot, das Dir als Verstoß zur Last gelegt wird, geht vom zulässigen Gesamtgewicht aus, und das sind 7,5 t. Mit dem zGG Deines Fahrzeug bist Du da sauber drüber!

Ob das Fahrzeug bereits TÜV-abgenommen ist oder nicht, spielt keine Rolle. Hier handelt es sich um ein serienmäßiges Fahrzeug, bei dem bestimmte Grunddaten schon vorher festliegen.


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Zu: Überführung Neufahrzeuge

angehängt von Paul (Email-Adresse unbekannt)
am 26.10.01 16:56

Hallo, In gewisser Weise habt Ihr schon Recht. Aber im Vergleich zu einem serienmäsigen Pkw, ist der Lkw ja unfertig, also mit anderen Worten handelt es sich sozusagen nur um ein Fahrgestell, die Möglichkeit zum Transport von Gütern ist überhaupt nicht gegeben, und wäre generell mit roten Schildern auch nicht erlaubt. Somit kann ein höheres Gewicht als das LeerG überhaupt nicht erzielt werden. Ausserdem ist für den Transport, für die Überführung der Fahrgestelle die tatsächlichen Maße und Gewichte entscheident und bekannt, Sie sind die Ware selbst, Sie werden verladen auf anderen Lkw`s, auf Schiffe, und auf die Schiene, und wenn Sie per Achse bewegt werden, rollen Sie nur zum selbstzweck, für den eigenen Transport. Serienfahrzeug hin oder her solange das Fahrzeug unfertig ist, ist es noch nicht zum Laden, zu dem Transport von Gütern bestimmt, und es wäre fahrlässig es dennoch zu versuchen. Genauso unverantwortlich ist es also als zGG eine für den momentanen Zustand des Fahrzeugs eine irreale, viel zu hohe Zahl einzutragen. Fahrgestelle werden immer nach Wünschen des Kunden hergestellt und ohne Aufbau ausgeliefert.


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Zu: Überführung Neufahrzeuge

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 26.10.01 20:36

Ändert aber nix daran, dass es sich auch bei dem unfertigen Fahrzeug bereits um ein Kraftfahrzeug handelt, für das die einschlägigen Zulassungs- und Ausrüstungsvorschriften z.B. hinsichtlich Beleuchtung, Kennzeichnung usw. Gültigkeit haben und beachtet werden müssen.

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