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Fahrverbot ... arbeitslos !

hinzugefügt von Kai Norkeweit [Kontakt]
am 25.08.00 15:13

Ich wurde 200 m vor dem Ortsausgang mit 71 km/h geblitzt. Ich war vorher 50 km/h gefahren und hatte dann 200 m zu früh beschleunigt und wurde geblitzt. Ich bekam 200,-DM Geldbuße, 4 Punkte und 1 Monat Fahrverbot. Ich bin beruflich auf das Auto angewiesen, habe Frau und 3 Kinder. Ich hatte mehrere nachweisbare Gründe die geeignet gewesen wären, auf ein Fahrverbot zu verzichten. Als letztes versuchte ich es mit einem Gnadengesuch an den Verkehrsminister. Alles hat nicht geholfen. Ab Montag dem 28.08.2000 bin ich nun ohne Führerschein und kann meinen Job nicht mehr ausüben. Wir werden dann die Wohnung verlieren und die Familie wird auseinanderbrechen. Dabei liegt die Geschwindigkeitsüberschreitung schon fast 1 Jahr zurück. Armes Deutschland.


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Zu: Fahrverbot ... arbeitslos !

angehängt von Webmaster (webmaster@fahrschule-knittel.de)
am 26.08.00 08:38

Hallo Kai! ...so ganz hab ich das noch nicht nachvollziehen können. Bist Du nun 71 km/h zu schnell gefahren (d.h. innerorts mit 121 km/h bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit 50 km/h) oder waren es lediglich 21 km/h zu viel (also insg. nur 71 km/h)? Die Sanktionierung der Übertretung mit einem Regelsatz von 200 DM, 4 Punkten und 1 Monat Fahrverbot passt irgendwie nicht so ganz zum geschilderten Fall. Seis drum, grundsätzlich besteht die Möglichkeit, daß von der Anordnung eines Fahrverbotes abgesehen werden kann. Ich zitiere die Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) §2 Abs.4: 'Wird von der Anordnung eines Fahrverbots ausnahmsweise abgesehen, so soll der für den betroffenen Tatbestand bestimmte Regelsatz angemessen erhöht werden'. Im Zusammenhang ist auch noch §2 Abs.2 BKatV von Bedeutung: 'Wird ein Fahrverbot wegen beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers zum ersten Mal angeordnet, so ist seine Dauer in der Regel auf einen Monat festzusetzen. Ein Fahrverbot kommt in der Regel in Betracht, wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht'.

Website: http://www.fahrschule-knittel.de


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Zu: Fahrverbot ... arbeitslos !

angehängt von Kai Norkeweit (knorkeweit@freenet.de)
am 26.08.00 14:18

Hier ist die Erklärung: Ich 21 km/h zu schnell. Zu dem Fahrverbot führte jedoch eine Voreintragung, deren Verjährung nur nicht eingetreten war, weil das Rechtsmittel gegen diese Voreintragung bewußt schleppend bearbeitet wurde. Die eigentliche OWi liegt zu diesem aktuellen Fall 18 Monate zurück. Jetzt stellt sich die Situation so dar, daß ich ab dem kommenden Montag arbeitslos bin und meine Frau mit allen kosten alleine da steht. Jetzt im September werden die Versicherungsprämien für 2 Autos fällig und die Stromrechnung für 2 Monate. Dazu kommt die Miete von 1680,-DM. Bei einem Gesamteinkommen von Netto 3768,-DM ( inkl. Kindergeld + Unterhalt ) haben wir bei den laufenden Kosten ein Minus von 277,-DM. Dann haben wir aber auch noch nichts im Kühlschrank. Trotz dieser Kenntnis lehnte das Verkehrministerium eine Begnadigung ab. Jetzt steht sogar der Job meiner Frau auf dem Spiel. Sie muß täglich 92 km Arbeitsweg zurücklegen. In der jetzigen finanziellen Situation wissen wir auch nicht, woher das Geld für Benzin kommen soll. Es besteht auch nicht die Möglichkeit auf öffentliche Verkehrmittel auszuweichen. Das Kartenhaus wird einstürzen im viel zitierten Dominoeffekt.


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Zu: Fahrverbot ... arbeitslos !

angehängt von waldi05 (waldi05@hotmail.com)
am 04.09.00 02:37

du kannst einem wirklich leid tun.Sie den Teufel um Verkehrsregeln scheren ( Tempolimits sind immer für die anderen da ),es nicht geregelt kriegen wenn Du mal 4 Wochen nicht fahren darfst und dich dann hier ausheulen (das Land ist ja so schlecht zu Dir ).Was ist denn dabei wenn Du 14 Tage Urlaub machst und anschliesend deine Frau oder ein Freund 14 Tage Urlaub macht und für Dich den Fahrer macht ?


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Zu: Fahrverbot ... arbeitslos !

angehängt von Antje (Email-Adresse unbekannt)
am 24.03.01 14:46

Fahre vorschriftsmäßig, dann kann Dir nichts passieren. Die jungen Leute aber haben es immer eilig und tausend Gründe dafür. Ich habe keinerlei Verständnis. Du hast Dich selber in diese Lage gebracht. Antje

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