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Ampel loswerden

hinzugefügt von Kinderwagenschieber [Email: Keine]
am 09.12.01 20:52

Hier gibt es eine Einbahnstraße, die durch Umbaumaßnahmen zur Sackgasse wurde. Dort steht immer noch eine Fußgängerampel mit Bedarfsschaltung. Obwohl dort wirklich so gut wie überhaupt kein Auto mehr durchfährt, ist diese weiterhin in Betrieb. Da ich ein Kleinkind habe und somit Vorbild bin, stehe ich ständig an dieser unnützen Ampel und warte auf Grün, während neben mir die Leute über die Straße gehen (und mich für ziemlich bescheuert halten). Auf einen Anruf bei der Stadt teilte man mir mit, da die Ampel nunmal schon dort stünde würde man sie auch in Betrieb lassen (sehr logisch, oder?)
Gibt es einen Weg, sowas Unsinniges loszuwerden? Irgendwelche Kriterien, nach denen man die Notwendigkeit für eine Fußgängerampel bemessen kann?


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Zu: Ampel loswerden

angehängt von Ulrich Dähn (daehnsmail@t-online.de)
am 09.12.01 20:57

Die Ampel ist so etwas ähnliches wie ein Straßenschild. Dagegen kann man theoretisch Widerspruch einlegen. Tu es doch einfach schriftlich bei der Stadt und bitte um einen rechtsmittelfähigen Bescheid. Eine kurze Begründung wäre hilfreich. Besser ist es aber, nicht den juristischen Weg, sondern den Lobbiistenweg zu gehen. Suche Dir also ein oder zwei "wichtige" Leute, die im Parlament oder Magistrat der Stadt das Wort führen. Vielleicht gibt es für Deinen Stadtteil auch einen Ortsbeirat? Den mußt Du für Dein Anliegen begeistern. Eine Unterschriftenaktion der Anlieger, veröffentlicht als Leserbrief in der Lokalpresse wäre gut. Also Politik auf niedrigem Niveau betreiben. Gruß U.D.


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Das ging ja fix!

angehängt von Kinderwagenschieber (Email-Adresse unbekannt)
am 09.12.01 21:06

Danke


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Zu: Ampel loswerden

angehängt von Christian Haegele (christian.haegele@berlin.de)
am 09.12.01 22:51

Vielleicht hilft ja auch ein einfacher Brief an die Straßenverkehrsbehörde. Schriftlich antworten muss sie dann in jedem Fall. Maßgebend für die Anordnung einer Ampel (Lichtzeichen- oder signalanlage -LSA-) sind die entsprechenden Richtlinien (RiLSA). Demnach ist auch eine entsprechende Fahrzeugfrequenz für die betreffende Strecke vorgegeben. Nach meiner Erinnerung sind dies 600 Kfz in der Stunde der stärksten Belastung. Es muss ansonsten ein wichtiger Grund vorliegen, wenn trotzdem eine Ampel betrieben werden soll, z.B. vor einer Schule. Da sich die Verwaltung zum einen aus Gründen der Selbstbindung an diese Richtlinien halten muss und zudem aufgrund der Landeshaushaltsordnungen zum wirtschaftlichen und sparsamen Umgang mit Steuermitteln verpflichtet ist (Betrieb und Unterhaltung der Ampel kosten ja auch Geld), sollte es auf eine derartige Anfrage schon eine vernünftige Antwort geben. Ich würde aufgrund einer solchen Kleinigkeit aber "kein Fass aufmachen".

Website: http://www.polizeiautos.de


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Einbahnstraße als Sackgasse ???

angehängt von Christian Haegele (christian.haegele@berlin.de)
am 09.12.01 22:57

@Kinderwagenschieber: Äh, jetzt gibt es doch noch eine Nachfrage von mir: Du schreibst, die Straße war eine Einbahnstraße, die als Sackgasse umgebaut wurde. Dann dürfte es wohl jetzt keine Einbahnstraße mehr sein, logisch. Wurde die Ampel jetzt erweitert/angepasst. Denn eigentlich müssten doch dann auf einer Seite die Signalgeber fehlen. Oder sieht das vor Ort alles etwas anders aus als ich es mir jetzt vorstelle?

Website: http://www.polizeiautos.de


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betriebsblind, sorry

angehängt von Kinderwagenschieber (Email-Adresse unbekannt)
am 10.12.01 12:46

uups. Stimmt. Da ich selbst nicht Auto fahre, fiel mir der Widerspruch gar nicht auf. Erklärungsversuch Nr. 2: An der Stelle, an der die Ampel steht, ist es eine Einbahnstraße. Weiter "oben" mündet noch eine sehr kleine Straße, sodaß nur das allerletzte Stück eine Sackgasse (und keine Einbahnstraße) ist. Allerdings ist die nun geschlossene Anbindung wesentlich, da dort der meiste Verkehr in die besagte Straße floß.

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