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Tipp: Protest gegen MPU-Ergebnis

hinzugefügt von Druck [Email: Keine]
am 09.02.02 15:42

Protest gegen MPU-Ergebnis durch Konsumverhalten An Alle, die mit dem Ergebnis einer MPU nicht einverstanden sind: Bedanken Sie sich bei dem Wirtschaftsstandort Deutschland mit Ihrem Konsumverhalten: Entscheiden Sie sich bei Ihrem nächsten Auto für einen "Japaner". Damit steht Ihnen ein Druckmittel zu Verfügung, welches den meisten Bürgern nicht bewusst ist. Denn die einzige Macht, welche man als Bürger in den eigenen Händen hat, ist die Macht als Konsument.


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Zu: Tipp: Protest gegen MPU-Ergebnis

angehängt von Andreas (Email-Adresse unbekannt)
am 09.02.02 19:02

...auch durch Doppelpostings wird dein ach so toller Vorschlag nicht besser.

P.S.: Lieber MPU als die Straßen voll von fahrenden Trinkern

Gruß
Andreas


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"MPU-Opfer" = Freiwild für Psychologen??

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 12.02.02 09:12

MPU hin oder her, die Sinnfrage wurde sicherlich schon oft gestellt und kontrovers diskutiert. Warum nun aber ausgerechnet der Kauf eines "Japaners" ein Druckmittel darstellen soll, bleibt mir schleierhaft. Geht das nicht eher in Richtung "Selbstzerstörung"?? Zerschlagen wir doch ganz einfach unsere Deutsche Wirtschaft und alles wird gut - jubelnd reisse ich meine Arme hoch, wie einfach sich doch Problemchen lösen lassen!! :-)

Ich bin kein MPU-Insider, kann also nur oberflächlich was dazu sagen. Die Durchfallquoten bei der MPU scheinen immens hoch zu sein (80 bis 90 Prozent, richtig??). Das Problem am Verfahren der medizinisch-psychologischen Untersuchung scheint zu sein, dass der untersuchende Psychologe "theoretisch" die Möglichkeit hätte, sein Honorar durch gewolltes Durchfallenlassen zu steigern, indem er den Kunden einfach nochmal ein zweites Mal antanzen lässt, kostenpflichtig versteht sich. Genau dieser Vorwurf kommt bei vielen Postings immer wieder unterschwellig durch ... zu Recht oder nicht kann ich allerdings nicht beurteilen.

Die Probanten unterstellen mit diesem Vorwurf, dass eine unabhängige und objektive Eignungsprüfung gar nicht stattfinden kann. Die gezwungenen "MPU-Opfer" sind sozusagen finanzielles Freiwild für die Psychologenkaste, die nur dann ein finanziell sorgenfreies Leben führen können, wenn genug "Nachschub" vorhanden ist. Und genau dieser "Nachschub" kann durch einen (solidarisch) gesenkten Daumen künstlich erzeugt werden...

Eine sachliche Diskussion, insbesondere mit MPU-Fachleuten und -Opfern, zu genau diesem Vorwurf würde mich brennend interessieren...


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Zu: Tipp: Protest gegen MPU-Ergebnis

angehängt von willi (Email-Adresse unbekannt)
am 12.02.02 20:01

Da die MPU-Psychologen in der Regel keine Autohändler sind und ebensowenig Hersteller ist das wohl eher eine alberne Idee.
Mal ganz abgesehen davon, gehört schon einiges dazu, zur MPU "eingeladen" zu werden, deshalb ist es wahrscheinlicher durchzufallen, als zu bestehen.Wenn es nicht so wäre, dann wäre das ganze Prozedere wohl überflüssig.

MFG


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Zu: Tipp: Protest gegen MPU-Ergebnis

angehängt von Matz (Email-Adresse unbekannt)
am 12.02.02 21:08

Hmmm, da habe ich mal (als Nichtbetroffener und Nicht-Insider) einige Fragen.

Die MPU ist bekanntlich kein Wissenstest von Verkehrsvorschriften und auch keine praktische Überprüfung von Fahrfertigkeiten. Sie ist anscheinend auch nur zu einem sehr kleinen Teil eine Erhebung objektiver medizinischer Daten, z.B. Laborbefunde, die auf fortgesetzten Alkoholmißbrauch schließen lassen.

Zum größten Teil ist es eine psychologische Bewertung des Kandidaten. Der Gutachter soll also darüber urteilen, wie sich der zu Bewertende mit dem Problem Alkohol auseinandergesetzt hat und wie glaubhaft seine Ausführungen sind.

Wie wir nun alle wissen, ist die Psychologie alles andere als eine exakte Wissenschaft. Es gibt verschiedene Denkschulen, die sich teilweise völlig konträr gegenüberstehen. Wie soll dann - Begutachtungsrichtlinien hin oder her - eine objektive Begutachtung eigentlich funktionieren, wenn es auf eine im wesentlichen subjektive Bewertung der Glaubwürdigkeit des Kandidaten ankommt, also Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und Charakterkunde gefragt ist?

Beruht der Erfolg der diversen Vorbereitungskurse zur MPU nicht letztlich darauf, daß sie den Kandidaten auf die typischen Denkvorstellungen und Bewertungsschemata des Gutachters einstimmen können?

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