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Nötigung

hinzugefügt von Henge [Kontakt]
am 13.02.02 16:40

Hallo könnt ihr mir helfen, wie ich mich wehren kann, wenn ich der Nötigung beschuldigt werde diese Tat aber nicht begangen habe. Ich glaube der der mich beschuldigt wollte nur einen Sündenbock für was weiß ich und ich mußte dafür herhalten!! Bitte um hilfe. PS:Ich kriege bald so einen Anhörungsbogen und den soll ich ausfüllen, habt ihr Tipps was man schreiben könnte. Ich denke ja am besten man schreibt wies war und was man denkt!! Nicht war??


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Nötigung - Straftatbestand!

angehängt von Karl-Heinz Menk (khmenk@mac.com)
am 13.02.02 17:06

Handelt es sich tatsächlich um eine Nötigung, dann ist das ein Straftatbestand! In diesem Fall gibt es nur einen guten Rat: sofort zum Anwalt.

In keinem Fall vorher Angaben zur Sache machen! Du wirst als Beschuldigter in einem Strafverfahren vernommen und musst über Dein Aussageverweigerungsrecht belehrt werden. Einen Anhörbogen, den es nur im Ordnungswidrigkeitenrecht gibt, erhältst Du in diesem Fall nicht.


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Ergänzend .....

angehängt von Ulrich Dähn (Email-Adresse unbekannt)
am 13.02.02 17:23

.... zu Karl-Heinz sei Dir angeraten, auch keiner Vorladung zur Polzei Folge zu leisten. Mit Polizisten spricht man nicht, jedenfalls nicht als Beschuldigter in einem Strafverfahren. Das Fernbleiben hat keine weiteren Konsequenzen, zumal Du Dich ja dann zeitnah durch Deinen Anwalt bei der Behörde schriftlich melden wirst. Kann deine Fahrereigenschaft nicht stichhaltig nachgewiesen werden, und dies ist regelmäßig der Fall, wenn kein Frontfoto vorliegt, geht die Sache sowieso aus wie das Hornberger Schießen (weiß eigentlich jemand, wie dieses Schießen ausgegangen ist????? ;-))) Gruß U.D.


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Hornberger Schießen

angehängt von Matz (Email-Adresse unbekannt)
am 13.02.02 17:49

Es hat mit lauten "Piff-Paff" Rufen geendet... siehe Link.

Website: http://www.hornberg.de/hbschuss.html


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Herrlich !! :-))

angehängt von Rolf Tjardes (Webmaster) (Kontakt)
am 13.02.02 20:38

Hallo Forum :-)

Piff-Paff, wie köstlich!! @Ulrich: Danke für die Frage. @Matz: Danke für den Link. Wieder ein Mosaikstein für die Allgemeinbildung...

Zum Piff-Paff kann ich aber auch noch was sagen:

Ende der 80er musste ich als Bundeswehr-Alarmreservist knapp 1 Woche zur Reserveübung. Eines Nachts sollten wir mit ca. 20 Mann eine umzäunte Funkstation "einnehmen". Wir alle waren mit Schießprügel ("G3") und Manövermunition (Platzpatronen) ausgerüstet. Jeder halbwegs gewiefte Soldat weiß, daß ein Abschießen der Manövermunition nichts anderes als ein stundenlanges Reinigen des Gewehrs bedeutet. Also: Der "Angriff" begann und unsere Gegner wurden durch lautes Ausrufen von "Peng! Peng!" und dadurch verursachte Lachkrämpfe kampfunfähig gemacht. Unser Feldwebel wurde vor Wut zur Wildsau - aber ich brauchte meine Knarre hinterher nicht reinigen ;-)

Website: http://www.verkehrsportal.de


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also hab ich nix zu befürchten??

angehängt von Henge (henge@freenet.de)
am 13.02.02 21:41

Ihr meint dann wohl ich hätte nix zu befürchten?? Denn wie gesagt er hat mich einfach, wer weiß warum, dieser Sache beschuldigt und ich hab gesagt ich habs nicht gemacht, weil ichs nicht gemacht habe!! Er hat ja auch keine Beweise!! Danke für eure Hilfe!!


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Das Hornberger Schießen ....

angehängt von Ulrich Dähn (Email-Adresse unbekannt)
am 14.02.02 10:28

.... dürfte also eigentlich sprichwörtlich falsch verstanden werden. Die Hornberger bewiesen doch wirklich Witz und Ideenreichtum, als Sie die Begrüßung mit Piff-Paff vornahmen. Bisher habe ich den Ausgang einer Sache wie das Honberger Schießen eher so verstanden, dass gar nichts dabei rauskommt. Piff-Paff ist aber nicht nix. Ein etwas ratloser Ulrich wird sich zukünftig gut überlegen, wann und wo man dieses Hornberger Schießen noch mal zitieren sollte und wo lieber nicht. Danke für die schöne Internetseite!!!!!


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Zu: Nötigung

angehängt von KDB (Email-Adresse unbekannt)
am 05.03.02 13:42

Das mit der Nötigung würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen: Ich hatte auch so eine Situation, dass mich einer beschuldigt hatte. Führerschein ein halbes Jahr bis zur Verhandlung beschlagnahmt. Hinweise auf völlig fehlerhafte Beschreibung zwecklos. Dann Hauptverhandlung. Der "Zeuge" stürzt mit einem "Na klar! Der war's! Hundertprozentig" - auf meinen Anwalt zu. Ende. Aber kein Wort von wegen Kompensation oder was. Wir basteln Vertrauen in den Rechtsstaat :-((


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Kompensation??

angehängt von Uwe Brandt (Email-Adresse unbekannt)
am 05.03.02 13:59

>"Aber kein Wort von wegen Kompensation oder was."

Hmmh, Einzelfall. Hier ohne schriftliche Begründung des Gerichts nicht zu beurteilen. Wieso kommst Du zu dieser Ansicht??


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Einzelfall?

angehängt von Matz (Email-Adresse unbekannt)
am 05.03.02 20:48

Nix Einzelfall. Gib mal in die Suchmaske die Begriffe "Unfallflucht Anhänger" ein, da findest Du einen ähnlichen Fall. Führerschein trotz dubiosen Sachverhalts für über drei Monate beschlagnahmt; ein Selbständiger mußte derweilen zusehen, wie er in dieser Zeit auch so zurechtkam.

Das wirklich Beschämende an diesem Fall war eigentlich nicht der Fehler, sondern wie man sich später mit formalen Tricks vor einer Entschädigung gedrückt hat.

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